Mehr Teilhabe, weniger Verwaltung
In Bochum leben rund 20.000 Kinder in Familien, die Sozialleistungen beziehen. Sie haben Anspruch aus dem sog. Bildungs- und Teilhabepaket (BuT) womit Kindern die Mitwirkung in Sport- und Bildungskursen ermöglicht wird. Anbieter sind in der Regel (Sport-)Vereine oder Bildungsträger.
Der Zugang zu diesen Leistungen ist nicht ganz einfach. Er ist nach der Praxis der Stadt Bochum antragsbasiert, fragmentiert und verwaltungsintensiv. Im Ergebnis führt dies dazu, dass ein Großteil der berechtigten Kinder diese Angebote nicht nutzen kann. Zudem führt die gängige Praxis dazu, dass ein zusätzlicher Verwaltungsaufwand bei den Vereinen entsteht. Dort landet häufig nicht das zugestandene Geld und die Kinder können deswegen nicht weiter an dem Sport – oder Bildungsangebot teilnehmen.
Der Stadtverband dieBasis Bochum hat sich in einem Schreiben mit dem Vorschlag an den Oberbürgermeister gewandt, die Praxis deutlich zu vereinfachen. Wie in anderen Städten auch, soll der von der Stadt gewährte Zuschuss direkt an die Vereine geleistet werden. Dies schafft mehr Chancengleichheit für die Kinder und Planungssicherheit für die Vereine. Der Verwaltungsaufwand wird bei der Stadt, den Familien und bei den BuT-Trägern deutlich verringert.




